Geboren
und aufgewachsen bin ich in Qingdao, einer Stadt auf der Halbinsel Shandong
an der Ostküste Chinas. Dort habe ich auch mein Studium des Wirtschaftsrechts
abgeschlossen und war danach in einer Anwaltskanzlei angestellt.
Vor drei Jahren hat mich dann der Drang die weite Welt zu erkunden nach Österreich
geführt. Hier in Wien habe ich begonnen internationale Betriebswirtschaftslehre
zu studieren. Zuvor gab es aber noch eine kleine Hürde zu überwinden.
Die deutsche Sprache.
All das soll aber nicht
ablenken von dem zentralen Inhalt meines Lebens, dem ich Herz und Seele gewidmet
habe. Der Kunst der Chinesischen Kalligraphie zu der ich bereits im Alter von
acht Jahren gefunden habe und die mich seit dem ständig und überall
hin begleitet. In mehr als zwei Jahrzehnten ist die Kalligraphie mit meiner
Persönlichkeit verschmolzen und spiegelt sich in ihr wider.
Wie in anderen Künsten,
werden auch in der Chinesischen Kalligraphie eine Vielzahl von Wettbewerben
und Ausstellungen veranstaltet. Wie in jeder Kunst ist die Beurteilung natürlich
oft schwierig und nicht immer eindeutig.
Einmal im Jahr findet in Peking ein Wettbewerb statt bei dem man entsprechend
der 18 Stufen der Chinesischen Kalligraphie
beurteilt wird. Im Jahr 1994 wurde mir beim Kalligraphiewettbewerb der Hundert
Paläste der fünfte Grad DUAN (Stufe 14) verliehen.
Ob Ruhepol in einer turbulenten Welt, Medium für Gedanken und Gefühle, Spiegel der Seele, Loslassen durch Festhalten, ästhetische Momentaufnahme. Je länger man sich mit der Chinesichen Kalligraphie beschäftigt, desto vielseitiger tritt sie in Erscheinung und das sowohl für die Künstler als auch für die Betrachter.
Es würde mich sehr freuen, wenn man beim Betrachten meiner Kalligraphien nur ein bisschen von dem, was Kalligraphie für mich bedeutet und darstellt, erfahren kann.